Herzlich willkommen bei TonArt e.V.

Die Wolfenbütteler Musikvereine TonArt e.V., Kulturstadt WF e.V. und das Michael Praetorius Collegium e.V., haben sich auf Basis der guten Erfahrungen im Michael Praetorius Jahr 2021 zu einer gemeinsamen Programmplanung zusammengefunden, um gemeinsam das kulturelle Profil der Musikstadt Wolfenbüttel zu stärken.

Unter "Konzertkarten" können Sie sich für unseren E-Mail-Newsletter anmelden. Karten online kaufen können Sie unter dem Link bei jeder Veranstaltung, oder bei  www.musikstadt-wolfenbuettel.de/tickets/  

Die Mitgliederzahl signalisiert nach außen das Interesse an unseren Veranstaltungen und dem Kulturhaus Prinzenpalais. Deshalb möchten wir an dieser Stelle bitten: Werden Sie Mitglied!

Unter Downloads finden Sie bei Interesse Ihre Beitrittserklärung (40,- €/Jahr) und andere Dokumente, wie zb. das Gesamtkonzept für die Sanierung des Prinzenpalais.

Wir freuen uns auf das nächste gemeinsame Konzerterlebnis mit Ihnen.

Bleiben Sie gesund.

Ihr TonArt -Team

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Zurückliegende Veranstaltungen, teilweise mit Kritiken und Streaming-Links  finden Sie im Konzertarchiv.

Gestreamte Konzerte finden Sie außerdem unter  Videos . Für das Anschauen auf youtube ist keine besondere Software und auch keine Anmeldung erforderlich.

So, 28. August ab 15:00 Uhr

Prinzenpalais, Innenhof

Eintritt frei

 

Benefizkonzert für das Prinzenpalais mit dem TonArt-Ensemble und Freunden

mit kulinarischer Umrandung

 

Führungen durch das Prinzenpalais mit Festsaal (Originalzustand 1886), Klingender Instrumetensammlung,  Nachlass Hofmaler Heinemann und Tresorraum.
15:00 h und 18:000 h. Treffpunkt Foyer Haupteingang

 

Das TonArt-Sommerfest findet in diesem Jahr als Benefiz-Konzert für die Sanierung und Restaurierung des Prinzenpalais statt. Anstelle von Eintrittspreisen erbitten wir deswegen Spenden für das Prinzenpalais. 
 
Mit Beiträgen von ‘TonArt singt’, begleitet von H-W. Plate am Flügel, und jungen Klavierschülern gestaltet TonArt den Nachmittag, an dem es wie gewohnt eine kulinarische Betreuung mit Kaffe und Kuchen sowie dem beliebten TonArt Teller gibt.

Wir begrüßen als special guests den Bariton Johannes Worms, der mit Nasti am Klavier Lieder der Romantik interpetiert.

 

Der Kammerchor Canto Vivo bereichert den Nachmittag mit Chorwerken von Renaissance bis modern.

 

Spenden kommen zu 100% dem Eigenanteil an der Sanierung des Prinzenpalais zugute und ermöglichen es uns das Vierfache an Fördergeldern abzurufen.

So, 11. September, 10:00 Uhr bis 16:30 h

Prinzenpalais

Tag des offenen Denkmals

KulturSpur.

Ein Fall für den Denkmalschutz

Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz steckt voller Beweismittel. Historische Narben, Ergänzungen und Weiterentwicklungen erzählen viel über ein Bauwerk und seine Bewohner. Das Denkmal selbst kann zum Opfer werden. Der Tag des offenen Denkmals 2022 geht der Frage nach, welche Erkenntnisse und Beweise sich durch die Begutachtung der originalen Denkmalsubstanz gewinnen lassen. Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche „Taten“ wurden im und am Bau verübt? Und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus? Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ lädt der Tag des offenen Denkmals dazu ein, sich auf Spurensuche zu begeben und Geschichte und Geschichten am Denkmal zu ermitteln.

Beispiel unten: Am Dach über dem Festsaal wurde ein originales Brett von 1722 mit 13 Farbfassungen gefunden. Es wurde also etwa alle 25 Jahre angestrichen.
Im Anschluss gibt es ein kostenpflichtiges Bach-Klavierkonzert im Festsaal 

Sonntag, 11. September

17:00 Uhr,

Prinzenpalais

Kartenverkauf eventim

 

ALL-EIN

Ein Ort des Gelingens

Serra Tavsanli - Klavier

 

B A C H

 

„Sie ist nicht nur eine Pianistin, sondern auch eine Geschichtenerzählerin……“

 

Serra Tavsanli kam vor 23 Jahren aus Istanbul nach Deutschland, um alles über Kultur und Musik zu lernen. Sie studierte Klavier an den Musikhochschulen in Hannover, Detmold und Leipzig.
Johann Sebastian Bach bezeichnet sie als ihren Freund. Sie lebt, um Bach zu spielen - jeden Tag. Sie möchte  mit Ihrem Programm : 
„ALL-EIN - Ein Ort des Gelingens” zu einer anderen Geschichte einladen.
Serra Tavsanli: “Für dieses Konzert habe ich mir die Initialen von BACH genommen, die jeweils für unterschiedliche Begriffe stehen,, die das Menschsein ausmachen und in allen Religionen eine Rolle spielen. 
B  -  1. Partita in B-Dur -  symbolisiert den Glauben

A  - 3. Partita in a-moll  - steht für die Hoffnung
C  - Toccata -  steht für die Liebe
H  - Französische Ouvertüre -  symbolisiert unsere Gegenwart. 
Wenn wir ALL-EIN sind, können wir uns selbstverständlich an diesem Ort begegnen und uns austauschen. Deshalb werden diese Begriffe mit Texten aus unterschiedlichen Kulturen kommentiert, die mir geholfen haben, neue Spuren zu finden und meinen Platz in der Welt. 
Ich möchte als Künstlerin diesen Ort für alle öffnen, mit jedem und jeder die Erfahrung teilen, dass aus Furcht Kraft wird, aus der Lähmung Stärke. Ein Ort der Hoffnung, der Freiheit, ein Ort des guten Gelingens, an dem niemand ausgeschlossen wird. “

Samstag, 1. Oktober

19:00 Uhr,

Prinzenpalais

Kartenverkauf eventim

 

Duoabend

Timora Rosler – Cello, 

Klára Würtz - Klavier

 

Schumann

Lutoslawski

Liszt

Boulanger

Britten

 

Das Duo Timora Rosler  Cello und Klara Würtz  Klavier gehört zu den beliebten Höhepunkten aus 20 Jahren TonArt-Konzerten. Wir freuen uns, dass sie für uns auch in diesem Jahr wieder einmal konzertieren. 

Zu ihrem Programm gehören Romanzen von Robert Schumann, Lutoslawskis Grave, von Liszt La Lugubre Gondola, von Nadia Boulanger ‘3 pieces’ und Brittens Sonata.
Klára Würtz ist die Tochter des Kunstmalers Ádám Würtz und seiner Frau Klára. 1979, mit 14 Jahren, trat sie der Begabtenklasse der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei und wurde dort von Zoltán Kocsis, Ferenc Rados und György Kurtág unterrichtet.
Einen Durchbruch erreichte sie 1985 mit dem Ersten Preis beim Concorso pianistico internazionale Ettore Pozzoli[2] in Seregno, Italien. 1988 war sie mit einem Werk von Schubert eine der Preisträgerinnen beim Klavierwettbewerb Dublin International Piano Competition. Später spielte sich auch mit der Cellistin Timora Roller im Duo. 1991 ging sie in die USA und gab mehr als 100 Konzerte in 38 Bundesstaaten. Auf Einladung von Pieter van Winkel, Gründer von Brilliant Classics und ihrem späteren Ehemann, übernahm sie die Einspielung aller  Mozart-Sonaten.
Timora Rosler gewann 1996 den ersten Preis beim Internationalen Cello Wettbewerb Stuttgart. 1997 gewann sie ‘Vriendenkrans’ am Royal Concertgebouw in Ansterdam und wurde von der Jury gelobt: “Timora Rosler hat ein einnehmendes Talent, intime Ausdruckskraft, Virtuosität und ein natürliches Gefühl für die Komposition...Ihre Interpretationen sind außergewöhlich faszinierend.”

 

Samstag, 15. Oktober

19:00 Uhr,

Kirche St. Johannis Wolfenbüttel

Kartenverkauf eventim

 

Stehe auf meine Freundin -

Konzert zum Heinrich Schütz Jahr

 

Aurora Mundi -

Renaissance Ensemble Basel,

Canto Vivo- Kammerchor

Braunschweig-Wolfenbüttel

 

Das Motto des Konzerts - Stehe auf, meine Freundin - ist der gleichnamigen Motette von Heinrich Schütz entnommen, für die der Komponist eine eigenwillige Auswahl von Texten des biblischen Hoheliedes der Liebe zur Vorlage nahm. Höchst individuell und mit den künstlerischen Mitteln der weltlichen Musik seiner Zeit gestaltete er Freude und Schmerz, Lockung und Bedrängung, wie sie in der Beziehung zur Angebeteten und zwischen Mann und Frau offenbar werden. Er thematisierte damit Inhalte und Obsessionen, wie sie für die weltlichen Gesangsformen der Renaissance typisch sind.

Heinrich Schütz gilt allgemein als der wichtigste deutsche Komponist vor Johann Sebastian Bach und als einer der bedeutendsten Komponisten des 17. Jahrhunderts. Ihm wird das Verdienst zugeschrieben, den italienischen Stil nach Deutschland gebracht und seine Entwicklung von der Renaissance bis zum Frühbarock fortgesetzt zu haben. Der Stil von Schütz ist einzigartig und avantgardistisch, aber er ist auch eng mit dem italienischen polyphonen Stil verbunden. So reiste er zu seinen Lebzeiten nach Italien und traf Claudio Monteverdi, dessen Musik ihn sehr inspirierte. Daher wird das Programm neben Werken von Schütz auch Vokalwerke von Monteverdi enthalten. 
Zwei Motetten von Schütz werden gemeinsam mit Canto Vivo aufgeführt: 'Stehe auf meine Freundin' und 'Gib unsern Fürsten Fried und gut Regiment'. Sie vereinen die tiefgründigen Reflexionen des Komponisten über das biblische Thema der Stellung der Frau in der Welt und über politische Fragen der Zeit, die auch heute noch relevant sind. 

Sonntag, 16. Oktober

17:00 Uhr,

Kirche St.Martini Braunschweig

 

Kartenverkauf eventim

 

Missa ad placitum - Claude LeJeune

 

Aurora Mundi -

Renaissance Ensemble Basel,

Canto Vivo -

Kammerchor Braunschweig-Wolfenbüttel

 

 

 

In dem bedeutenden Chorwerk des Renaissancekomponisten Claude Lejeune wird der Kammerchor Canto Vivo Braun-schweig/Wolfenbüttel vom Baseler Ensemble Aurora Mundi instrumental unterstützt.
Zentrales Werk des Konzertes ist die Missa ad placitum von Claude Lejeune,  eines  niederländischen Komponisten dessen Werke hierzulande nahezu unbekannt sind und kaum aufgeführt werden. Der Entdeckung eines unserer Chorsänger, der in Claude Lejeune einen weit zurückliegenden Verwandten erkannte, ist es zu verdanken, dass sich der Chor diesem Protagonisten refor-matorischer Chormusik zuwandte, der allerdings weltweit von bedeutenden Ensembles aufgeführt wird.
„Die Missa ad placitum (1607) ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Das fängt schon bei der Doppeldeutigkeit des Titels („wie es beliebt“) an, … Er mag ein Hinweis darauf sein, dass keine präexistente Melodie verarbeitet wurde (die Parodie-Messe war damals das übliche); er könnte sich aber auch auf die eigentümliche kirchentonale Anlage des Messzyklus beziehen, denn das Credo steht in einem anderen Kirchenton (g) als die übrigen Teile der Messe (e mit Transposition nach d). Die Frage ist, ob es sich um eine aus verschiedenen Kompositionen zusammengestellte Messe handelt oder um eine „experimentelle“, nicht einheitliche Messe. Die außerordentlich vielgestaltige und kontrastierende Satztechnik (zwei- bis siebenstimmig) umfasst auch homophone Abschnitte nach der Art der „musique mesurée à l'antique“. 

 

So, 13. November

17:00 Uhr,

Prinzenpalais

Kartenverkauf eventim

 

Abschlusskonzert

Musikalische Tastenreisen

 

Marina Baranova -

Hammerflügel Martin Seuffert (Wien 1815)

 

Zum Abschluss der Konzertreihe zur Ausstellung historischer Tasteninstrumente im Prinzenpalais präsentiert Marina Baranova den gerade erst restaurierten Hammerflügel der Beethoven-Zeit aus der Werkstatt  Martin Seufferts aus Wien (1815).

Das Konzert auf diesem frühen Fortepiano ist zugleich Krönung und  Höhepunkt der ‘musikalischen Tastenreisen’ durch die 15 Instrumente der ‘klingenden Instrumentensammlung’, ein Ausstellung und Konzertprojekt, das TonArt gemeinsam mit dem Verein Kulturstadt Wolfenbüttel veranstaltet.

1815 erwähnte Ludwig van Beethoven Seuffert in einem Brief an Joseph von Varena in Graz. Beethoven hatte sich im Auftrag Varenas nach einem Klavier für dessen Tochter umgesehen und antwortete nun, man könne ein gutes sechs-oktaviges Klavier entweder bei Johann Schantz für 400 oder bei Seuffert für 460 Gulden bekommen.

Von Martin Seuffert sind drei Hammerflügel bekannt. Der älteste (entsprechend Beethoven-Brief ca. 1815, oder vielleicht früher) befand sich vor dem Erwerb durch TonArt in der Pooya Radbon-Sammlung für historische Hammerklaviere. Der zweite Seuffert Flügel befindet sich in der Friedrick-Collection und der dritte in der privaten Sammlung von Robert Brown in Österreich.

Sa, 26. November

19:00 Uhr,

Prinzenpalais

Kartenverkauf eventim

 

Marina Baranova, Klavier

Christistian Gundtoft, Grafik Performance

 

Ein Gemeinschaftsprojekt von

TonArt e.V. und

Kunstverein Wolfenbüttel e.V.

 

Mit phantasievollen Kompositionen aus ihrem ‘Atlas of Imaginary Places| sowie neuen Werken, die die Zeit des Jahreswechsels aus jüdischer Spiritualität interpretiert,  lädt Marina Baranova das Publikum ein, eine mysteriöse Welt zu erkunden, in der Geschichtenerzählen, Bilder und Musik zu einem alternativen Hörerlebnis zusammenfließen. Unterstütztung erfährt sie dabei  durch ein Experiment mit Hilfe moderner Beamertechnik:

Im Rahmen einer innovativen Performance wird das Publikum live die Entstehung visueller Fantasien erleben, die Christan Gundtoff vor unseren Augen erstehen lassen wird, angeregt durch Marina Baranovas musikalische Kreationen.
Begonnen hat es in ihrer Kindheit, als sie mit ihren aufge-schlagenen Märchenbüchern am Klavier saß, um die Bilder, die sie sah, in Klangwelten zu übersetzen.  Und schließlich überließ sie ihrer Vorstellungskraft sogar ganz das Ruder. Dafür arbeitete sie mit dem dänischen bildenden Künstler Christian Gundtoft und dem ukrainischen Schriftsteller Volodymyr Kompaniet zusammen, um mehr als nur ein Album zu konzipieren.
 „Ich wollte dieses alternative Hörerlebnis schaffen“, erklärt sie, „unterschätze niemals die Kraft des Vorstellungsvermögens - gerade jetzt, mehr denn je, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass dieser Schatz in uns wohnt.“
Zu erleben ist ein Live Act bei dem Zeichnungen und Animation eng verbunden mit der Musik auf die Bühne projiziert werden. Alles wird in den zeitlichen Verlauf der Komposition eingepasst. um damit Thema und  Emotion der Musik an  Ort und Stelle  zu  folgen

So, 11. Dezember

17:00 Uhr,

Prinzenpalais

Kartenverkauf eventim

 

TonArt Adventskonzert

Li-Chun Su, Klavier

Große Werke von Barock bis Romantik

 

 

 

 

Händel

Bach

Mozart

Schubert

Mendelssohn

Czerny

 

Mit einem Programm musikalischer Highlights von Barock bis Romantik gestaltete die in Taiwan aufgewachsene deutsche Pianistin Li-Chun Su das diesjährige Adventskonzert. So erklingen in ihrem Recital herausragende Werke von Georg Friedrich Händel, (Suite sowie Air und Variationen "Der harmonische Grobschmied")   Johann Sebastian Bach (Praeludien und Fugen aus WTC I u. II), Wolfgang Amadeus Mozart (Rondo D-Dur), Franz Schubert (Moments Musicaux), Felix Mendelssohn (Drei Fantasien) und Carl Czerny  (Variationen La Ricordanza).

Während ihres Studiums an der Universität der Künste Berlin (UdK) erhielt Li-Chun Su erste Preise im Felix Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, im Artur Schnabel-Klavierwettbewerb Berlin und im Porto Internationalen Klavierwettbewerb. Seitdem tritt sie als Solopianistin und Kammermusikpartnerin international auf. 
Daraufhin begann Li-Chun Su ihr weiteres Studium an  historischen Tasteninstrumenten. So arbeitete sie mit der Cembalistin Mitzi Meyerson und dem Hammerflügel-Spezialisten Malcolm Bilson. Seitdem gibt sie, neben ihren Auftritten als moderne Pianistin, regelmäßig Solo- und Kammermusikkonzerte an originalen historischen Tasteninstrumenten im Musikinstrumenten Museum Berlin.  

Und wie in jedem Jahr serviert TonArt im Anschluss die ‘Siebenbürgische Adventssuppe’  zum geselligen Beisammensein, im Eintritt inbegriffen.

Musikalische Tastenreisen 

im Prinzenpalais
Sa  9. Juli, 19:00 Uhr: Wandelkonzert 

an allen Instrumenten der Ausstellung

von Bach bis Liszt 
mit Li-Chun Su (Taiwan/Berlin)

Teilnehmerzahl auf 25 limitiert

 

Tickets im Vorverkauf zu 22,-/11,-/5,- bei Bücher Behr
sowie hier zur reservieren unter
 
Das Programm auf 11 Instrumenten in den Räumen der Enfilade
 
Gebundenes Clavichord nach Christian Gottlob Huber
D. Scarlatti Sonate in A-Dur
 
Bundfreies Clavichord nach Christian Gottlob Huber
G.F. Händel  Air von Variationi nach der Melodie“The Harmonious Blacksmith“
 
Einmanualiges Cembalo nach Vaudry
J.S. Bach Variation 30 aus den Goldberg-Variationen 
 
Zweimanualiges Cembalo nach Ruckers
J.S. Bach der erste Satz aus dem Italienisches Konzert
 
John Broadwood Tafelklavier 
F. Schubert Nr.3,aus Moments Musicaux
 
Müller-Hammerflügel 1825
F. Mendelssohn-Bartholdy 
Lieder ohne Worte Op19b, Nr.1
 
Flügel Ignaz Pleyel 1839
F. Chopin Mazurka op7,Nr.1
 
Flügel Ignaz Pleyel 1845
F. Chopin Mazurka Op.7,Nr.3
 
John Broadwood Flügel
F. Chopin Mazurka Op.30,Nr.2
 
Rudolf IBach Flügel & Theodor Steinweg 
J. Brahms Walzer Op.39, As-Dur
 
Bechstein-Flügel
F. Liszt Liebestraum

Im Rahmen der Ausstellung

Kunst - Handwerk - Kunsthandwerk 

Das Themenjahr des Jahres 2022 unter dem Motto Kunst, Handwerk, Kunsthandwerk ist ein Kooperationsprojekt zwischen verschiedenen Wolfenbütteler Kultureinricht-ungen, die es sich zum Ziel gemacht haben, das traditionelle Kunsthandwerk in besonderer Weise wertzuschätzen und erneut aufleben zu lassen Anlässlich des internationalen Museumstages am 15. Mai wird im Prinzenpalais mit einem Prologkonzert die Sonderausstellung im Prinzenpalais als Dependance zur Ausstellung im Schloss eröffnet:

Wechselwirkung von Kunst und Handwerk  in der Geschichte der Klaviermusik

Im Rahmen einer Ausstellung der Instrumentensammlung in den historischen Räumlichkeiten des Prinzenpalais werden die wichtigsten Etappen des Baus von besaiteten Tasteninstrumenten beleuchtet. Über Clavicorde, Cembali, Tafel-Claviere und frühe Hammerflügel bis hin zum romantischen Konzertflügel wird die wechselseitige Beeinflussung von Kompositionstechnik und Instrumentenbau sichtbar.

Die reichen Traditionen Wolfenbüttels als Musikstadt in der Renaissance und Barockzeit fanden ihre Fortsetzung auch in der Geschichte des Instrumentenbaus. Das südliche Niedersachsen kann als bedeutende Wiege des Klavierbaus angesehen werden, in der auch Wolfenbüttel als Durchgangsstation der weltweit führenden Firma Steinweg (heute Steinway & Sons) zwischen Seesen und Braunschweig eine Rolle spielte.

Die Instrumente können während der Schulzeit (bis 13.07. und wieder ab 23.08.)
Mittwochs von 10:00 h bis 12:00 h
besichtigt werden.

Außerhalb dieser Zeiten für Gruppen ab 4 Personen nach Absprache unter Tel. 0176 622 32 884.

Ergänzend finden Konzerte im Rahmen des FortePiano-Festes III von TonArt statt:

Musikalische Tastenreisen im Prinzenpalais

So, 17. Juli, 17:00 h

 

Wandelkonzert

- Clavichord in neuem Licht:  
 Bird, Bach, Chick Corea, Bartok, Kodàly 
- Klassik bis Romantik: Müller, Pleyel und Bechstein Flügel 
Valentina Villaseñor - Clavichord, 
Aloys Späth - Elektronik   
Marina Baranova - Hammerflügel

 

Die drei Künstler*Innen Valentina  VillaseñorMarina Baranova und Alois Späth setzen die Folge der Wandelkonzerte durch die 'Klingende Instrumentensammlung' im Prinzenpalais am So, 17. Juli, 17:00 Uhr fort. Unter dem Titel 'Clavichord in neuem Licht' trägt die chilenische Clavichord-Spezialistin Valentina Villaseñor Werke von Byrd, Bach, Chick Corea, Bartok und Kodàly vor. Dabei  präsentieren Valentina Villaseñor und der Klangkünstler Alois Späth im letzten Teil William Byrds „The Bells“ (FVB 69), ein Stück aus ihrem neuen Programm für Clavichord und Elektronik. Hier wollen sie zukünftig das Klangspektrum des historischen Tasteninstruments mit neuen, durch elektronische und computergestützte Mittel erzeugten Klangebenen erweitern.
Auch Marina Baranova geht bekanntlich mit historischen Instrumenten neue Wege, wie sie auf frühen Instrumenten des 19. Jahrhunderts, den Müller, Pleyel und Bechstein Flügeln demonstrieren wird.
Valentina Villaseñor über ihr Programm „Ein eklektisches Klavierbüchlein": es handelt sich um ein Projekt, welches sich mit Kindheit als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle vieler Komponisten beschäftigt. Simplizität, Naivität, die Neuentdeckung der Welt, sowie die Einfachheit der Melodien von Kinderliedern sind Themen, welche im Vorfeld der Auswahl der Stücke eine Rolle gespielt haben und die ein neues Licht auf das Clavichord und seine Ausdrucksfähigkeiten werfen können.
Kindheit und Clavichord hingen auch schon gewissermaßen in der Musikhistorie zusammen: Genau dieses Instrument wurde besonders von Carl Philipp Emanuel Bach in seinem „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" zum Lernen eines singbaren Spielens empfohlen. Das Clavichord ist hier ein erster Lehrer der Musik, ein erster Zeuge und Begleiter bei der Musik- und Weltentdeckung.
Diese Eigenschaften des Clavichords – des einfachsten und schnörkellosesten aller Tasteninstrumente, was die Mechanik angeht – sind letztendlich auch Motto und Inspiration für dieses Programm.

Valentina Villaseñor spielt historische Tasteninstrumente aller Art. Nach ihrem Komposition- und Klavierstudium in Santiago de Chile studierte sie Cembalo, Clavichord, Basso continuo und Improvisation am Königlichen Koservatorium Den Haag bei Jacques Ogg und Patrick Ayrton und an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Bernhard Klapprott.
Alois Späth ist Klangkünstler und interdisziplinärer Künstler in verschiedenen Bild- und Medienformen. Er lebt seit 2009 in Berlin und stammt ursprünglich aus Regensburg in Bayern.
Die musikalische und sängerische Grundausbildung erhielt er bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Musikwissenschaft und Germanistik und war nach seinem Magisterabschluss mehrere Jahre als Sänger im professionellen Chorbereich (Collegium Vocale Gent, RIAS Kammerchor Berlin u.a.) tätig. Von 2009 bis 2011 belegte er den Studiengang Sound Studies an der UdK Berlin, welchen er mit dem Master of Arts in Experimenteller Klanggestaltung abschloss. Seitdem ist Späth als Klangkünstler, Komponist und Künstler tätig. Ausstellungen, Auftritte und Stipendienaufenthalte hatte er in Deutschland an Kirchen und Kathedralen in Tübingen oder Frankfurt, in Galerien in Berlin und München oder auf dem Wendelstein-Berg in Bayern. International führte ihn seine künstlerische Tätigkeit in die Schweiz, nach Norwegen, an die Theater von Bialystok und Warschau in Polen und in die Länder Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan

Tickets im Vorverkauf zu 22,-/11,-/5,- bei Bücher Behr
sowie hier zur reservieren unter

So, 11. September, 17:00 h

Prinzenpalais

 


Abschlusskonzert der Instrumentenausstellung 'Musikalische Tastenreisen' mit Marina Baranova
Wiener Hammerflügel der Klassik aus der Werkstatt von Martin Seuffert,  - mit historischer dokumentierter Empfehlung durch Ludwig van Beethoven!
Als neuer Höhepunkt der Instrumentenausstellung im Prinzenpalais wird der gerade erste restaurierte Hammerflügel erstmalig vorgestellt und im Konzert präsentiert.

Besichtigungen

Während der Schulzeit sind wir Mittwochvormittag von 10:00 h bis 12:00 h im Palais.

Kommen Sie gerne mit Maske vorbei und erhalten Sie Ihre ganz persönliche Führung

für
- den Festsaal

- die Instrumentensammlung
- die Heinemann Zeichnungen und Wandbespannungen

 

Gruppen ab 5 Personen führen wir gerne nach individueller Terminabsprache durch unser Prinzenpalais.
Anmeldungen unter Tel. 0176 622 32 884 bei Susanne Bansen

Weihnachtsbasar für den Erhalt des Prinzenpalais 

 

Der Termin steht noch nicht fest, aber wir arbeiten schon dafür.

Fleißige Hände aus dem TonArt-Team arbeiten seit Monaten an handgemachten Weihnachtsgeschenken für den  Prinzenpalais Weihnachtsbasar. Die Einnahmen kommen zu 100% der Restaurierung und Sanierung des Prinzenpalais zu Gute.

Jeder durch den Basar oder Spenden eingenommene Euro erhöht den Eigenanteil an der Restaurierung und ermöglicht es uns das vierfache davon an Fördergeldern abzurufen.

 

Sa, vor dem vierten Advent, 18:00 Uhr , Prinzenpalais,

Treppenhauskonzert des TonArt Teams und befreundeter Künstler. Mitsingen erwünscht. 

 

Zehn Mal haben wir bisher  am Samstagabend vor dem vierten Advent im festlich geschmückten, 300 Jahre alten, barocken Treppenhaus des Prinzenpalais das Weihnachtskonzert des TonArt Teams und befreundeter Künstler veranstaltet.

Wir hoffen in diesem Jahr diese Tradition fortsetzen zu können.

Bei vielen Liedern ist Mitsingen ausdrücklich erwünscht. Textblätter liegen aus.

Wenn Sie vorher noch nicht in weihnachtlicher Stimmung waren: danach sind wir es alle!

Zum Aufwärmen gibt es alkoholfreien Apfel-Punsch mit Sahnehäubchen. Auf Wunsch mit Calvados.

Der Eintritt ist frei. Ihre Spenden kommen zu 100% der Sanierung des Prinzenpalais zu Gute.  Sie erhöhen unseren Eigenanteil und ermöglichen es uns das vielfache an Fördergeldern abzurufen.

In Planung :

Ein weiterer Informationsabend zur Restaurierung und Sanierung des historischen Gebäudes

 

Seit 2019 Jahr ist auch die Restaurierung und Sanierung des Prinzenpalais ein satzungsgemäßes Ziel der Kulturinitiative TonArt e.V.  Dazu haben wir im Juli das Eigentum daran erworben.

Mit den Fenstern des Festsaals und der Decke sowie dem Dach über dem Festsaal wurden die ersten Projekte erfolgreich durchgeführt.
An diesem Abend möchten wir Sie gerne über die Historie des Haus sowie die geplanten Restaurierungs- und Sanierungsschritte informieren. Außerdem erhalten Sie eine Führung durch die von TonArt genutzten Räume.

19:00 h – 21:00 h  Vorstellung des Gesamtkonzeptes zur Restaurierung und

Sanierung sowie zur weiteren Öffnung des Prinzenpalais für die Öffentlichkeit mit Führung durch das Gebäude incl. Tresor.

Danach stehen wir Ihnen natürlich noch weiter für Fragen zur Verfügung.

Ab 10 Personen machen wir diese Veranstaltung gerne zu Ihrem individuellen Termin, natürlich nach den geltenden Vorsichtsregeln.

Restaurierung des Prinzenpalais - mehr dazu im Sanierungsblog

Das Kulturhaus Prinzenpalais

gemeinsam mit anderen Vereinen im Palais - viel Musik und Kultur

- der Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.
- der Kunstverein Wolfenbüttel e.V.
- das Michael Praetorius Collegium e.V.

- der Chor Canto Vivo

wir konnten viele Förderer für die Restaurierung, Sanierung und Instandsetzung unseres wunderbaren Prinzenpalais gewinnen! Es wird sich also viel tun in den nächsten Monaten und Jahren, begleiten Sie uns dabei!

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Reservierungen

Reservieren Sie hier Ihre Karten für den nächsten Konzertbesuch!

 

 

Sanierungsblog

Hier gibt es Neues zur Restaurierung und Sanierung des Prinzenpalais. 

 

 

Musikunterricht

Im Prinzenpalais wird Musikunterricht erteilt. Informationen zu Instrumenten und Lehrern gibt es hier.

 

 

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