Barrierefreie Sanierung des Prinzenpalais

In den letzten 20 Jahren ist bereits einiges zum Erhalt der Standfestigkeit des Prinzenpalais und die Fassaden getan worden. Für die weiteren am Prinzenpalais erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen ist ein Masterplan von dem Architekturbüro Kleineberg und Spezialisten erstellt worden, aus dem die erforderlichen Arbeiten mit einer ersten Kostenschätzung hervorgehen.

Außerdem enthält der Masterplan Vorschläge für in sich geschlossene Umsetzungsbausteine. Aus diesen Bausteinen B 1-12 lassen sich unterschiedliche Umsetzungsszenarien ableiten, da kaum Reihenfolgen eingehalten werden müssen.

Als erstes wurden 2019 die Fenster des Festsaals saniert (B2) und durch neu angefertigte Innenfenster ergänzt.

Zur Gefahrenabwehr wurden 2020 die Decke und das Dach über dem Festsaal angegangen (B1), um weitere Bauschäden zu vermeiden.

Als nächste Projekte sind die Sanierung eines weiteren Dachabschnittes (B3-1) und die Realisierung der Barrierefreiheit (B5) beantragt und haben gute Chancen genehmigt zu werden.

Außerdem wurde ein denkmalgerechtes Brandschutzkonzept (B0) erarbeitet und zusammen mit den Nutzungsplänen zur Baugenehmigung eingereicht.

Das Gesamtkonzept kann unter Downloads etwas ausführlicher als Broschüre heruntergeladen werden. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Jörg Bansen unter Tel. /49 1515 488 20 38 oder info@tonart-wf.de.

Aktuell ist die Planung für den nächten Abschnitt des Daches (B3-1 und die Barrierefreiheit durch den Bau eines Aufzugs und einer Toilette. Alle weiteren Maßnahmen sind zeitlich und in der Reihenfolge noch nicht festgelegt.

B0 - Brandschutz- und neues Nutzungskonzept

Das Brandschutzkonzept enthält keine unüberwindbaren Vorgaben, aber viele Einzelmaßnahmen, wie z.B. das Abdichtung der historischen Türen.. Hier das OG als Beispiel. Die Genehmigung erwarten wir zu 03/2021.

B1 - Dach und Deckenbalken Festsaal

Gefördert vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Zukunftsfonds Asse und der Bingo Umweltstiftung konnten wir 2020 das Dach über dem Saal sanieren und die Konzepte für die elektrischen Installationen im Saal sowie für die Barrierefreiheit fertigstellen (siehe auch Sanierungsblog),

B2 - Fenster Festsaal

Gefördert  von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz wurden 2019 die Fenster des Festsaals restauriert und durch Nachbauten im Inneren zu einem Doppelfenster ergänzt (siehe auch Sanierungsblog).

B3 - Dach und Deckenbalken (ohne Saal)

Aktuell  sind Anträge für den gelb markierten Bereich gestellt. Anschließend soll schrittweise das ganze restliche Dach saniert werden. Mittel des Bundes, NLD, SBK und Stadt Wolfenbüttel sind bereitsgenehmigt. Die Zusage der DSD steht noch aus.

B4 - Empfang OG

Sanierung des Eignagsbereiches, d.h. Raumfassung, Elektrik, Sanitärinstallationen, Türen, Brandschutz.

B5a - Barrierefreiheit: Aufzug im Hof

Zur Schaffung der Barrierefreiheit soll im Hof ein Aufzug gebaut werden. Dafür wurden bereits 2019 Mittel des Landes genehmigt. Anträge beim Zukunftsfonds Asse und der Aktion Mensch sind gestellt. Die Realisierung wird sich voraussichtlich bis 2023 hinziehen. 

B5b - Barrierefreiheit: WC im EG

Die Barrierefreiheit erfordert auch den Bau einer barrierefreien Toilette. TonArt e.V. verkleinert dazu eine Mietwohnung im EG um das hinter dem Aufzug liegende Bad und baut im jetzigen Schlafzimmer ein Ersatzbad ein. Hier sind ebenfalls Landesmittel bereits genehmigt.

B7a - Saal&Flur: Fußleistenheizung, Fußböden

Zur denkmalgerechten Beheizung  soll der Saal mit einer Fußleistenheizung  versehen werden, die mit Holz verkleidet wird und einen Kabelkanal umitSteckdosen integriert.

B7b - Saal&Flur: Wände und Decke

Die 1886 anlässlich der Hochzeit von Emilie Fink mit Julius Elster durch den Hofmaler Heinemann gestalteten  Bereiche des Flurs und Festsaals  sollen gereinigt und Schadstellen ausgebessert werden. Außerdem werden die alten Lampen instandgesetzt und ggf. durch moderne Elemente (LED auf den Simsen) ergänzt.

Eine denkmalgerechte Belüftung und Klimatisierung kann über eine Klimazentrale auf dem Dachboden und eine Frischluftzufuhr über den Schornstein  realisiert werden.

Auch die Schabracken haben die Zeit seit 1886 im Originalzustand  überstanden und sollen restauriert werden. Dahinter befindet sich ein Verschattungssystem (Vorhänge am Seilzug), das instandgesetzt und mit neuen Vorhängen versehen werden soll.

B8a - Entreé und Elektroschrank

Im Entree ist der Elektroschrank für alle zugänglich untergebracht. Derf Schrank soll in den Kellerbereich verlegt und mit einem stärkeren Kabel an die städtische Versorgung angeschlossen werden.<< Neues Bild mit Text >>

B8b - Gebäudetechnik

Der Keller enthält zwei Gasheizungen. Diese sollen erneuert und bei der Gelegenheit die Gebäudetechnik saniert und von toten Leitungen befreit werden.

B9 - Entreé und Treppe: Raumschale

Im Entreé und dem Treppenhaus  sollen die Leitungsverlegung angepasst und die Raumfassung überarbeitet werden.

B10 - Besucherservice

Auf der ersten Zwischentreppe soll ein  neues Besucher-WC entstehen. Dazu wird eine Mietwohnung um die heutige Küche verkleinert und von TonArt im heutigen Arbeitszimmer eine neue Küche eingebaut sowie das Bad umgebaut.

Neben dem Festsaal soll ein Cateringbereich entstehen.

B11 - Räume Nord- / Südflügel: Substanzerhaltung und Nutzungsoptimierung

Der weitere Ausbau des Kulturhauses Prinzenpalais soll  durch die Schaffung eines reinen Büroraumes, Ausstellungsmöglichkeiten für den Heinemann-Nachlass und Räume für die interaktive, klingende Instrumentensammlung vorangetrieben werden.

B12 - Fenster- und Fassadensanierung

Die noch nicht sanierten Fenster und die Fassade hinter dem Ziegelbehang sollen ebenfalls saniert werden.

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