Archiv der Konzerte 2022

So, 1. Mai 17:00 Uhr Prinzenpalais

Neu erfundenes Freudenspiel

Ensemble Sanspareil

Musik und Dichtung um Herzogin Sophie Elisabeth, die Fruchtbringende Gesellschaft und den Pegnesischen Blumenorden

Herzogin Sophie Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel, in Anlehnung an den Gesellschaftsnamen ihres Mannes auch als Die Befreyende bezeichnet, konnte als Frau kein Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft werden, war aber, selbst dichtend und komponierend, deren Zielen und Mitgliedern eng verbunden. Daneben pflegte sie auch intensive Kontakte zu einer weiteren, 1644 gewissermaßen als Pflanzschule für die Fruchtbringende Gesellschaft begründeten Dichtergesellschaft, dem Pegnesischen Blumenorden in Nürnberg und deren ersten Vorständen Georg Philipp Harsdörffer und Sigmund von Birken, die wiederum als Der Spielende und Der Erwachsene auch der Fruchtbringenden Gesellschaft angehörten. Solche Querverbindungen bilden eine ideale Voraussetzung für ein musikalisch- literarisches Projekt von Michael Kämmle, selbst Mitglied im heute noch bestehenden Blumenorden. Im Mittelpunkt dieser Collage aus Text und Musik steht ein fiktiver Briefwechsel der Herzogin Sophie Elisabeth mit Harsdörffer und Birken, der die Verhältnisse zwischen Wolfenbüttel, Nürnberg und Köthen erhellt und, üppig umrankt von Musik der Herzogin selbst und ihres kurzzeitigen Lehrers Heinrich Schütz so wie der in Nürnberg mit Harsdörffer und Birken befreundeten Johann Erasmus Kindermann und Sigmund Theophil Staden, ein höchst lebendiges Bild der literarischen und musikalischen Kultur um die Mitte des 17. Jahrhunderts malt.

Sa, 16. April, 19:00 Uhr, Prinzenpalais

Petra Somlai, Hammerflügel

Programmänderung: Beethoven, Haydn

Petra Somlai hat ihre Programmänderung in der Osternacht mit den folgenden Worten kommentiert:

"With respect to the current situation in the World and that my concert will take place just before Easter Sunday I adjusted the program"

 

Es erklingen:

L.v. Beethoven 
 “Pathétique” op. 13. “Mondschein”  op 27.   “Appassionata”  op. 57.

Joseph Haydn 
'Consummatum est'  Die sieben letzten Worte des Erlösers  

 

Petra Somlai aus Den Haag steht für einen frischen Ansatz, klassische Werke auf dem Hammerflügel erklingen zu lassen. 

Petra Somlai, gebürtige Ungarin, studierte Dirigieren und Klavier am Béla Bartók Konservatorium in Budapest und an der Franz-Liszt-Musikhochschule. Ihr Interesse für authentische Aufführ-ungen auf alten Instrumenten führte sie zum  Cembalo- und Pia-nofortestudium nach England bei David Ward sowie an die Königlichen Konservatorien von Amsterdam und Den Haag bei Fabio Bonizzoni, Menno van Delft und Bart van Oort .

Sie gibt Soloabende, tritt in Kammermusikformationen auf und wird  als Solistin oder als Continuo-Spielerin mit Orchestern einge-laden.

2010 gewann sie den Ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Klavierwettbewerb im Rahmen des MAfestivals in Brügge. Außerdem erhielt sie den Kulturpreis Prima Primissima für Nachwuchstalente.

2011 spielte sie im Duo mit Leonardo Miucci an Hammer-klavieren, mit dem Ziel, neue Interpretationen für alte Musik zu finden. Sie spielten Werke von Haydn, Mozart, Schubert und Beethoven auf dem Hammerflügel und nutzten den viel weicheren Klang des Instruments, um die Meisterwerke so erklingen zu lassen, wie sie um 1800 klangen.

Sa, 19. März 19:00 Uhr Johanniskirche

Unschuld und Fall

PERFORMANCE:  Musik - Bild -Text

 

Was ist das allgemeine Konzept der Transformation?

Wie beginnt sie und wie findet dieser Prozess in unserem Leben statt?

Ist Liebe eine Art Transformation?

All diese Fragen stellen sich in John Miltons Gedicht "Paradise Lost" und  werden in einer Performance umgesetzt, die dem zentralen Gedicht in Miltons Werk gewidmet ist.

Mit dem Paradies Lost Ensemble:

Baptiste Romain – Vielle, Miriam Trevisan  Sopran, Christopher Wattam  Tenor, Darina Ablogina – Traversi, Sebastien Mitra – Orgel, Adrian King - Sound

Ausgangspunkt für die dramaturgische Umsetzung ist das Libretto von John Dryden, das auf Miltons Roman basiert. Die Musik für das Libretto wurde jedoch nie komponiert. Poetische Auszüge aus “The State of Innocence" von John Dryden werden vorgetragen von Rainer Löwen in Verbindung mit Musik von Henry Purcell, William Byrd, Thomas Morley, John Dowland, John Milton, Pierre Guedron, in einer Inszenierung, die projizierte Grafik und elektronische Klänge einbezieht.

Das Ensemble möchte das Publikum damit zu einem internen Dialog über die Probleme des Universums und das Verständnis des Menschen für die Ursache und den Prozess seines Seins einladen.

Kritik BZ 14.02.2022

Sa, 12. Feb, 19:00 Uhr

Prinzenpalais

Kate Liu, Klavier

 

“Liu’s music making was super sensitive, with power, richness, and a deliberateness that brought Emil Gilels to mind.” (The Boston  Musical Intelligencer)

Ein junger Star am PianistInnenhimmel:

Kate Liu, die ihr Publikum weltweit verzaubert, präsentiert ein großes Programm:

L . v. Beethoven - Sonate Nr. 31 in As-Dur, op. 110

C. Franck - Prelude, Chorale et Fugue

S. Prokofiev - Sonate Nr. 8 in B-Dur, op. 84

 

Kate Liu begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Im Alter von sechs Jahren wurde sie in das Musikprogramm für Begabte an der Yamaha Music School in Singapur aufgenommen. Als sie acht Jahre alt war, zog sie mit ihrer Familie nach Chicago, USA. In Chicago studierte sie Klavier bei Alan Chow, Micah Yui

und Emilio del Rosario im Akademieprogramm für talentierte junge Pianisten und Streicher am Music Institute of Chicago. Ihr Konuzertdiplom  absolvierte sie an der Juilliard School (New York) unter Robert McDonald und Yoheved Kaplinsky.  

Früh in ihrer Karriere gewann sie den 1. Preis beim Asia Pacific International Chopin Competition und hat daruafhin weitere Preise bei internationalen Klavier-wettbewerben gewonnen, darunter den 3. Preis (2015) und Sonderpreis des polnischen Rundfunks für die beste Aufführung einer Mazurka beim 17. Internationalen Fryderyk-Chopin-Klavier-wettbewerb sowie den 1. Preis beim Internationalen Klavier-wettbewerb von New York. Als sie 14 Jahre alt war, spielte sie mit Lang Lang Schuberts Fantasie in f-Moll im Chicago Symphony Center.

Kritik BZ 17.01.2022

Leider mit Fleck.

Sa, 15. Jan. 19:00 Uhr

Prinzenpalais

Neujahrskonzert

Die ganze Welt ist himmelblau

Almuth Marianne Kroll und Jörn Lindemann präsentieren Heiteres aus  Operette, Schlager und Musical. Freuen Sie sich auf ein unterhaltsames Programm mit den beiden Opernsängern

und dem brillanten Pianisten und Dirigenten Burkhard Bauche und erleben Sie eine neue Operettengala mit dem Titel „Die ganze Welt ist himmelblau“ nach dem bekannten Lied von

Robert Stolz aus der Operette „Im Weissen Rössl am Wolfgangsee“ von Ralph Benatzky.

 

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